Atme vier Schritte ein, sechs bis acht Schritte aus. Lass die Schultern weich, den Kiefer locker. Nach einigen Minuten sinkt die innere Eile spürbar, das Gehtempo wird runder, Gedanken werden leiser. Dieser Atembogen passt auf Promenaden, Wiesenwege und Treppenaufgänge und ist besonders hilfreich, wenn der Tag mental voll war.
Gehe zwei Laternenabschnitte normal, einen bewusst langsamer, dann wieder zwei normal. Diese sanfte Varianz regt Kreislauf und Aufmerksamkeit an, ohne dich zu ermüden. In Kombination mit weichem Blick auf Horizontlinien entsteht eine angenehme Präsenz, die sich später beim Kochen, Lesen oder Gespräch als ruhige Konzentration bemerkbar macht.
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